Terrassenbau: 5 typische Fehler und wie Sie sie vermeiden
Eine neue Terrasse soll über viele Jahre hinweg ein attraktiver und funktionaler Bestandteil Ihres Außenbereichs bleiben. Bei der Planung stehen häufig zunächst die Optik, das Format und das Material der Terrassenplatten im Fokus. Doch darüber, wie langlebig, pflegeleicht und belastbar die Terrasse tatsächlich wird, entscheidet oft das, was später nicht mehr sichtbar ist: der fachgerechte Unterbau.

Ein nicht ausreichend tragfähiger Untergrund, eine mangelhafte Verdichtung oder eine fehlerhaft geplante Entwässerung können bereits nach kurzer Zeit zu Problemen führen. Die Folgen reichen von abgesackten oder verschobenen Platten bis hin zu stehendem Wasser auf der Terrassenfläche.
Damit Ihnen solche Ärgernisse erspart bleiben, stellen wir Ihnen nachfolgend fünf typische Fehler beim Terrassenbau vor und zeigen, wie diese vermieden werden können. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Planung und Ausführung gemeinsam mit einem qualifizierten Garten- und Landschaftsbauer oder Handwerksbetrieb angehen. Gerne empfehlen wir Ihnen hierfür kompetente Profis aus unserem regionalen Netzwerk.
Die 5 typischen Fehler beim Terrassenbau
Klicken Sie auf einen der fünf Punkte und erfahren Sie, worauf Sie bei der Planung und Ausführung achten sollten.
01
Der Untergrund passt nicht zur Terrasse
Eine dauerhaft stabile Terrasse braucht einen tragfähig und fachgerecht aufgebauten Untergrund. Einfach Platten auf den vorhandenen Boden oder auf eine dünne Splittschicht zu verlegen, reicht in den meisten Fällen nicht aus.
Je nach Bodenbeschaffenheit, Terrassenbelag und geplante Nutzung muss zunächst ein geeigneter Unterbau her. Dieser sorgt dafür, dass Belastungen gleichmäßig aufgenommen werden und die Fläche dauerhaft stabil bleibt.
Auch der Frostschutz spielt eine wichtige Rolle. Daher sollten Frostschutz- und Tragschicht ausreichend stark dimensioniert und wasserdurchlässig ausgeführt werden.
Machen Sie es wie die Profis aus dem Handwerk: Planen Sie den gesamten Aufbau Ihrer Terrasse, bevor Sie mit dem Aushub beginnen. So können Materialmengen, Aufbauhöhen und die erforderlichen Schichtstärken von Anfang an korrekt berücksichtigt werden.
02
Der Unterbau wird nicht ausreichend verdichtet
Der richtige Schotter allein macht noch keinen guten Unterbau. Die einzelnen Schichten müssen auch fachgerecht eingebaut und verdichtet werden.
Wird dieser Arbeitsschritt nicht fachgerecht ausgeführt, kann sich das Material später setzen. Die Folgen zeigen sich häufig erst nach einiger Zeit: einzelne Platten liegen tiefer, die Oberfläche wird uneben oder ganze Bereiche beginnen sich zu bewegen.
Nicht die Terrassenplatten, sondern der Unterbau ist häufig die Ursache dafür. Dann muss aufwändig nachgebessert werden.
Deshalb gilt: Beim Terrassenbau nicht nur auf das Material, sondern auch auf dessen fachgerechten Einbau achten.
Achten Sie darauf, dass die einzelnen Schichten fachgerecht eingebaut und ausreichend verdichtet werden. So vermeiden Sie spätere Setzungen.
03
Fugen werden unterschätzt
Fugen gehören zur Konstruktion einer Terrasse und sind nicht nur eine optische Nebensache.
Zu schmale, falsch ausgeführte oder mit ungeeignetem Material verfüllte Fugen können später Probleme verursachen. Platten benötigen ausreichend Abstand zueinander, und das verwendete Fugenmaterial muss zum Terrassenbelag und zur gewählten Verlegeart passen.
Gerade bei Betonplatten, Naturstein und keramischen Terrassenplatten unterscheiden sich die Anforderungen. Deshalb sollte nicht einfach irgendein Fugensand oder Fugenmörtel verwendet werden.
Auch eine Pressverlegung ohne ausreichende Fugen sollte vermieden werden.
Bei LÖSEKE finden Sie unterschiedliche Pflasterfugenmörtel und Materialien für die fachgerechte Verlegung sowie die passende Beratung für Ihr Projekt. Das Sortiment umfasst neben Betonprodukten und Natursteinen auch Schüttgüter, Fugenmaterialien und Keramikplatten.
Fugenmaterial und Verlegeart sollten immer zum jeweiligen Terrassenbelag passen.
04
Zu wenig Gefälle einplanen
Eine Terrasse sollte nicht vollkommen eben sein, auch wenn sie auf den ersten Blick so wirkt. Damit Regenwasser zuverlässig ablaufen kann, benötigt die Fläche ein ausreichendes Gefälle.
Bei vielen Terrassenbelägen wird ein Gefälle von etwa 2 % empfohlen. Maßgeblich sind jedoch immer Belag, Verlegeart und Herstellerangaben.
Wichtig ist, dass dieses Gefälle bereits im Unterbau berücksichtigt wird und das Wasser gezielt vom Gebäude weggeführt wird.
Fehlt das notwendige Gefälle, kann sich Regenwasser auf der Oberfläche sammeln. Die Folge sind Verschmutzungen, anhaltende Feuchtigkeit und unschöne Wasserflecken. Im Winter können zudem Frostschäden entstehen, wenn eingedrungenes Wasser gefriert und das Material belastet.
Das Gefälle sollte nicht erst beim Verlegen der Terrassenplatten, sondern bereits in der frühen Planungsphase berücksichtigt werden. Im Anschluss fachgerecht ausgeführt, klappt’s auch mit der dauerhaft wirksamen Entwässerung.
05
Die Entwässerung wird zu spät geplant
Es kommt nicht nur auf das Gefälle an. Entscheidend ist auch, wie und wohin das anfallende Regenwasser abgeleitet wird.
Bewährt hat sich beispielsweise die Entwässerung in angrenzende Grünflächen oder über spezielle Entwässerungsrinnen.
Besondere Aufmerksamkeit erfordern Anschlüsse an Hauswände, Terrassen- und Balkontüren sowie andere Übergänge zum Gebäude.
Wird das Wasser nicht zuverlässig abgeführt, können Feuchtigkeitsschäden die Folge sein.
Planen Sie Gefälle und Entwässerung immer als Gesamtkonzept. So kann Regenwasser zuverlässig abgeleitet werden, bevor Probleme entstehen.
Grundsätzlich gilt:
Der richtige Terrassenaufbau hängt auch vom Belag ab
Nicht jede Terrasse wird gleich aufgebaut. Je nach Material können die Anforderungen an Unterbau, Bettung, Fugen und Entwässerung unterschiedlich ausfallen. So stellt beispielsweise eine großformatige Keramikplatte andere Anforderungen als Betonplatten oder Naturstein..
Deshalb empfiehlt es sich, den gewünschten Terrassenbelag bereits vor der endgültigen Planung des Unterbaus festzulegen. Nur so können alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt werden. Ihre Terrasse bleibt langfristig funktional und attraktiv.
Lassen Sie sich bei der Planung gerne von uns oder einem qualifizierten Fachbetrieb in Ihrer Region beraten.
Bei LÖSEKE in Recklinghausen-Suderwich finden Sie alles für Ihr Terrassenprojekt aus einer Hand: Terrassenplatten, Naturstein, Keramik, Schüttgüter, Fugenmaterialien und vieles mehr. Wenn gewünscht, liefern wir alles, was Sie für Ihr Projekt brauchen, direkt zur Baustelle.
Besuchen Sie unsere Musterschau und entdecken Sie vielfältige Ideen für Ihre neue Terrasse.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Die passenden Materialien
für Ihr Projekt
Von hochwertigen Terrassenplatten über Naturstein und Keramik bis hin zu passenden Schüttgütern und Fugenmaterialien: Bei LÖSEKE finden Sie die passenden Produkte für Ihre Terrasse.
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02
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07
